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News - Arkona / Goi, Rode, Goi! - Review -Totentanz-Magazin

Arkona / Goi, Rode, Goi! - Review -Totentanz-Magazin

Arkona- Goi, Rode, Goi
(Napalm Records)

Das Pagan-Metal-Genre ist inzwischen einem Topf gleichzusetzen, der an allen Ecken und Enden überquillt. Die wirklich schmackhaften Stücke kann man darin nur finden wenn man lange genug rührt. Denn die Chance, dass man in der Einheitssuppe eine frische Zutat entdeckt ist gering.
Den Russen von Arkona gelingt es jedoch tatsächlich, der Brühe eine frische Note zu verleihen. Das Rezept ist dabei denkbar einfach: Weniger Pagan, mehr Folk (in Richtung Eluveitie) und dazu einen guten Schuss russische Folklore. Grundlage dafür ist die brutale, schier unglaubliche Stimme von Masha „Scream“, die passend zur jeweiligen Grundstimmung des Songs sekundenschnell zwischen folkloristischen Gesängen, fiesen Growls und wütenden Black-Metal-Screams wechselt. Unterstützt wird sie dabei erstmals von einem vollwertigen Chor, einem Streicherquintett und – wie im Falle des viertelstündigen Kernstückes „Na Moey Zemle“ – von verschiedenen Gastsängern (z.B. Heidevolk, Menhir und Manegarm). Dass Masha dabei ausschließlich in ihrer Landessprache singt, passt perfekt in das Konzept des Albums, das erfreulicherweise nicht zur trostlosen grauen Masse des Pagan-Metals gehört, sondern verdient gehört zu werden.


(Leserkritik: Michael Klein)

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20.10.2009